2. Grenzüberschreitender QuattroPole Hackathon „Transformation der Innenstädte“ (2025)
Projektlaufzeit: 1. Mai 2025 – 31. Juli 2025
Der QuattroPole Hackathon „Transformation der Innenstädte“ wurde als kooperatives Innovationsformat innerhalb des grenzüberschreitenden Städtenetzwerks QuattroPole (Luxemburg, Metz, Saarbrücken, Trier) durchgeführt. Ziel des Projekts war es, aktuelle Herausforderungen der Innenstadtentwicklung zu bearbeiten und dabei insbesondere den Transfer zwischen Schule, Wissenschaft und wirtschaftlicher Praxis zu stärken.
Das Projekt richtete sich an Schüler:innen, Studierende, wissenschaftsnahe Akteur:innen, wirtschaftliche Partner sowie Vertreter:innen der öffentlichen Verwaltung und verfolgte das Ziel, wissenschaftliche Kompetenzen anwendungsorientiert mit wirtschaftlichen Fragestellungen zu verknüpfen.
Die Wirtschaftsförderung Trier übernahm die Rolle des lokalen Ausrichters für den Veranstaltungsstandort Trier. Der Hackathon fand am 16. und 17. Mai 2025 in der Trier Galerie statt.
Ein zentraler Schwerpunkt des Projekts lag auf der Förderung des Transfers zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Der Hackathon stellte ein praxisnahes Arbeitsformat dar, in dem wissenschaftliche Methoden, analytische Kompetenzen und kreative Ansätze unmittelbar auf reale wirtschaftliche und gesellschaftliche Fragestellungen angewendet wurden. Am Standort Trier arbeiteten Studierende und wissenschaftsnahe Teilnehmende gemeinsam mit Vertreter:innen aus Wirtschaft und Verwaltung in interdisziplinären Teams. Die wissenschaftliche Perspektive floss insbesondere durch strukturierte Problemanalysen, methodisches Vorgehen und konzeptionelle Ausarbeitung der Lösungsansätze ein. Gleichzeitig stellten wirtschaftliche Akteure den Praxisbezug sicher, indem sie Anforderungen an Umsetzbarkeit, Anwendbarkeit und Skalierbarkeit einbrachten.
Der Hackathon fungierte damit als niedrigschwellige Transferplattform, auf der wissenschaftlich fundierte Ideen in konkrete, prototypische Lösungsansätze überführt und im direkten Austausch mit der Praxis weiterentwickelt wurden.
Der grenzüberschreitende Rahmen des QuattroPole-Netzwerks bildete den organisatorischen und inhaltlichen Kontext des Projekts. Die Zusammenarbeit von Akteur:innen aus vier Städten und drei Ländern ermöglichte einen erweiterten Perspektivwechsel und den Vergleich unterschiedlicher wirtschaftlicher und institutioneller Rahmenbedingungen. Dieser internationale Kontext verstärkte den Wissenstransfer zusätzlich, indem wissenschaftliche und wirtschaftliche Lösungsansätze frühzeitig auf ihre Übertragbarkeit geprüft und Erfahrungen über regionale und nationale Grenzen hinweg ausgetauscht wurden. Der grenzüberschreitende Aspekt unterstützte somit die Qualität des Wirtschaft–Wissenschaft-Transfers, ohne den lokalen Fokus zu überlagern.
Die Förderung durch die Wissenschaftsallianz Trier trug zu angemessenen Arbeitsbedingungen während der Veranstaltung bei und unterstützte den professionellen Rahmen des Hackathons.
Kontakt:
Mirko Löhmann
Stadtverwaltung Trier - Wirtschaftsförderung
Tel: +49 651 718-1836
E-Mail: mirko.loehmann(at)trier.de
Kooperationspartner
- Stadt Trier
- Universität Trier