Ausstellung »»generator 5: Hydrogenes | Wasserstoffe

Projektlaufzeit: 1. November 2025 – 31. Dezember 2025

Nach fast siebenjähriger, umbaubedingter Schließung öffnete der »»generator, das Medienkunstlabor der Universität Trier, am 3. Dezember 2025 wieder seine Türen. Die Wiedereröffnung fiel mit dem zehnjährigen Bestehen des Ortes zusammen und markierte zugleich den Auftakt der neuen, mehrjährigen Ausstellungsreihe zu den vier Elementen Wasser, Luft, Erde und Feuer (2025–2028).

Im Zentrum der Ausstellung standen die Arbeiten des französischen Künstlers Etienne Rey (Marseille) und der Trierer Künstlerin Marie-Luise Meister, die sich dem Element Wasser aus einer forschenden künstlerischen Praxis heraus näherten. Besonders bedeutsam für die Studierenden war die intensive Zusammenarbeit mit Etienne Rey: Er arbeitete während des Aufbaus wiederholt eng mit dem studentischen Team zusammen – ein fachlicher Austausch, der sich sowohl in der Ausstellung selbst als auch im begleitenden Katalog widerspiegelte. Die hierfür notwendigen Reisekosten konnten durch die Mittel der Wissenschaftsallianz Trier getragen werden.

Rund 200 Gäste feierten die Eröffnung am 3. Dezember 2025; es sprachen Universitätspräsidentin Prof. Dr. Eva-Martha Eckkrammer, Mitgründerin Prof. Dr. Ulrike Gehring und Kuratorin Larissa Wesp gemeinsam mit Vertreterinnen des studentischen Ausstellungsseminars. Bis zum Ausstellungsende am 29. März 2026 zählte die Ausstellung insgesamt über 2.000 Besucher:innen aus der Großregion und darüber hinaus.

Ein besonderer Erfolg war die gemeinsam mit der Europäischen Kunstakademie Trier und der Stadt Trier gestaltete Beteiligung an der Langen Nacht der Kunst: Ein eigens eingerichteter Bus-Shuttle brachte bis spät in die Nacht zahlreiche Gäste zum Petrisberg, und auch der zeitgleich in der Stadt präsentierte »»medienkunstcontainer fand große Resonanz. Die von den Studierenden konzipierten und durchgeführten Vermittlungsformate – buchbare Gruppenführungen und Themenabende zu einzelnen Werken – wurden durchweg positiv aufgenommen und trugen wesentlich zum Erfolg bei.

Die von der Wissenschaftsallianz Trier zur Verfügung gestellen Mittel ermöglichten nicht nur die Realisierung von Etienne Reys Werk Turbulences – dem Herzstück der Ausstellung –, sondern auch die Anschaffung von Ausstellungsequipment wie Besucherbänken, die auch in kommenden Ausstellungen weiterhin zum Einsatz kommen werden. Ebenso wurde durch die Förderung die enge Zusammenarbeit zwischen dem Künstler und den Studierenden ermöglicht.

Kontakt:
Larissa Wesp
Universität Trier - Kunstgeschichte
Tel: +49 651 201-2434
E-Mail: wesp(at)uni-trier.de  

Kooperationspartner

  • Universität Trier - Kunstgeschichte
  • Europäische Kunstakademie Trier
  • Stadt Trier